Wie schnell wird sich mein Boden umstellen? In welcher Frist werden die vorteilhaften Wirkungen wahrnehmbar?

 

Die Umstellungszeit von einem gepflügten Boden zu einem an pfluglose Boden­bearbeitungsverfahren angepassten Boden dauert mehrere Jahre.


Eine merkliche Verbesserung des Bodens im Bereich des ehemaligen Pflughorizontes ist erst zwei bis vier Jahre nach der Umstellung feststellbar. Die positiven Effekte auf die Erosionsstabilität und die Tragfähigkeit der Böden stellen sich zuerst ein. Nach sechs bis zehn Versuchsjahren konnte bei (pflugloser) konservierender Bearbeitung eine signifikante Erhöhung des Gehalts an organischer Substanz im Oberboden, eine Erhöhung des Gehalts an pflanzenverfügbarem Wasser, eine Verbesserung der Aggregatstabilität sowie eine erhöhte Luftleitfähigkeit im Bereich von 5-30 cm nachgewiesen werden, die auf eine Verbesserung der Porosität und der Porenkontinuität zurück geführt wurde.

Beim Ertrag kann es in den ersten Jahren nach der Umstellung zu Einbußen kommen.


Die positiven Effekte scheinen sich mit steigendem Extensivierungsgrad der Boden­bearbeitung zu verstärken. Aber das Risiko von Ertragseinbußen steigt.

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