Zusammenfassung

Bei pfluglosen Verfahren erwärmt sich der Boden im Frühjahr wegen der Mulchauflage und des geringeren Porenvolumens langsamer.

Einzelergebnisse

(-) Bei pflugloser Bearbeitung verläuft die Vegetationsentwicklung im Frühjahr auf schweren und feuchten sowie auf hellen Böden (+3,5% Endtemperatursumme im Jahresverlauf) langsamer und die Temperaturunterschiede sind größer (Mulch und geringeres Porenvolumen) (Labreuche et al., 2003; Labreuche & Bodet, 2001). Erklären lässt sich diese langsamere Bodenerwärmung mit der Bodenfeuchte in den obersten 5 Zentimetern. Die Geschwindigkeit des Feldaufgangs ist mit der Bodentemperatur in 3 cm Tiefe korreliert. Der Einfluss der Bodenbearbeitung schwächt sich ab dem 6-Blatt-Stadium des Maises ab (Labreuche et al., 2003). Die Wärmeleitung wird erleichtert durch ein Strukturporenvolumen von über 10%. Bei pflugloser Bearbeitung sind die Poren eher durch Kapillarwasser und lokale Verdichtungen verstopft (Guérif, 1994).

Vorstehend zitierte Autoren und deren Versuchsbedingungen

RE (Labreuche et al., 2003) F-Boigneville und Midi-Pyrénées
RE (Labreuche & Bodet, 2001) F-Boigneville
M (Guérif, 1994) Europa

 

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